Samstag, 18. Juli 2015

[Rezension] "Wir wollten nichts. Wir wollten alles"

Heute geht es um "Wir wollten nichts. Wir wollten alles" von Sanne Munk Jensen und  Glenn Ringtved


Daten:
Ausgabe: gebunden
Preis: 16,99€
Verlag: Oetinger


Worum gehts?
Louise fühlt sich unsichtbar, keiner versteht sie und sie hat auch nicht viele Freunde. Bis sie auf Liam trifft, der sie und ihr Leben vollkommen verändert und die beiden leider auf die schiefe Bahn geraten bis sie sich das Leben auf tragische Weise nehmen, womit das Buch auch gleich am Anfang beginnt. Ab da an wird aus Louises Sicht ihre Geschichte bis zu ihrem Selbstmord geschildert, bei der es zwar abenteuerlich aber auch total traurig und hoffnungslos zugeht. Gleichzeitig erzählt sie auch was in der Gegenwart gerade bei ihr zu Hause nach dem Selbstmord abläuft und wie ihre Eltern an allem zerbrechen. Ihr Vater macht sich verzweifelt auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage "Warum?" und ihre Mutter verliert komplett den Verstand. 


Meine Meinung:

Ich finde das Buch sehr traurig und ich musste oft stoppen und erstmal verkraften, was man da zu lesen bekommt. Manchmal finde ich es sehr verstörend und einfach nur traurig, wie Louise durch Liam auf so eine schreckliche Bahn gerät und keine eigene Meinung mehr hat und alles mit sich machen lässt. Auch die Geschichte der Eltern ist sehr traurig und ziemlich nachvollziehbar. Der Schreibstil gefällt mir besonders gut und irgendwo auch die Geschichte, denn sie stellt einfach die Realität dar und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ein bisschen Liebe ist auch zu spüren, wenn auch nur ganz am Rande. Hauptsächlich geht es um Drogen und deren Konsequenzen. Rundum ein gelungenes Buch, was von mir 4 von 5 Sterne bekommt, da es so ein Buch ist, was ich nur einmal und nie wieder lesen will, weil es doch viel zu verkraften und ziemlich krass ist. 


Link zum Buch:
 http://www.oetinger.de/buecher/jugendbuecher/alle/details/titel/3-7891-3920-3/19868/33289/Autor/Sanne/Munk%20Jensen/Wir_wollten_nichts._Wir_wollten_alles.html